Von Schwestern-Power und Rookie-Support. Ein Bericht von Ilka, Schwester Lena und Biggi.

Motiviert durch den letzten Ligastart in Wilhelmshaven eine Woche zuvor hatte ich (Biggi) Bock, zum Ende der Saison noch einen weiteren Triathlon zu bestreiten. Dieses Mal sollte es nicht im salzigen Meerwasser sein, sondern in der (geschmacklich erstaunlich guten) Aller in Celle. Mehrere TTBler hatten im Vorfeld angekündigt, ebenfalls in der Nachbarstadt starten zu wollen und zusammen macht so eine Teilnahme ja immer mehr Spaß als solo. Besonders reizvoll waren für mich persönlich die etwas anderen Streckenlängen (500m schwimmen, dafür aber 27km Rad und 7km Laufen).

Dass die Fahrt nach Celle auch eine gute Gelegenheit wäre, meine Freundin Ilka nach ihrem Umzug ins benachbarte Eicklingen mal wieder zu sehen, rundete die ganze Sache ab und das Sonntagsprogramm stand fest. Als ich vor Ort dann feststellte, dass Ilka samt ihrer sister angereist war und diese auch noch ihre Triathlon Premiere absolvieren wollte, war mein Support gefragt, denn Lena und ich starteten in der vorletzten Startgruppe (und damit 15min. nach all den anderen TTBlern). Ganz Volkstriathlon-like war Lena im coolen Bikini Outfit angereist und hatte fürs Radfahren den  Renner von Ilka bekommen und einen knallpinken Helm, sodass sie für mich unterwegs gut erkennbar war. Vorm Start gab ich noch ein paar Tipps zur Renngestaltung an Lena weiter und sollte sie dann auf der Radstrecke und im Zielbereich auch nochmal wieder sehen und kräftig anfeuern können.

Aber wie kam es eigentlich zur Teilnahme der beiden Schartow-sistas im Doppelpack?

Das schildert euch Lena am besten aus ihrer Sicht:

Ilka und ich haben gerade eine kleine Verzichtschallenge am Laufen. Wie dürfen 30 Tage lang keine Süßigkeiten, keine Burger, keine Chips usw. essen. Wenn einer dagegen verstößt, müssen beide zusammen als Strafe Laufen gehen, damit wir uns auch gegenseitig überwachen. So weit so gut.

Doch wir hatten am Freitag beide Hunger auf selbstgemachten Kuchen! Ilka war eh schon zum Triathlon am Sonntag angemeldet, also hieß es auch für mich: Mitmachen! Da ich – wie Ilka – früher viel geschwommen bin und öfter als TT (Anm. d. Red. „Turniertrottel“, d.h. persönlicher Helfer) am Streckenrand dabei war, war ich einem Triathlon auch nicht abgeneigt. Doch nach dem Schwimmen kommt ja noch das Radfahren UND das Laufen. Die Wechsel waren trotz Biggis Tipps hart, Radfahren hingegen war erstaunlich gut. Aber wir wissen schon, warum wir Laufen gehen als Strafe gewählt haben. Das lief im wahrsten Sinne des Wortes nämlich so gar nicht. Die länger als normalen Teilstrecken haben da wohl auch noch zu beigetragen. Doch was tut man dann?…Man kämpft sich bis zum Ende durch. Und das Gefühl seinen ersten Triathlon geschafft zu haben, ist einfach genial! Doch beim nächsten Mal würde ich etwas mehr Schwimmen und mehr Training vorher bevorzugen. Dann vielleicht auch einfach nur für den Spaß. 😉

Für mich, Biggi, verlief der Wettkampf überraschend positiv und ein paar Neuerungen probierte ich auch aus, u.a. hatte ich mir vorgenommen, mal nicht Ferien im Wechselgarten zu machen und dafür bisschen Gas zu geben und die Socken, Handschuhe, Brille eben all die Extras weg zu lassen. Hat sich bewährt J
Eine positive Erfahrung war es auch, zwar recht weit hinten zu starten aber dafür die Chance zu haben, auf dem Rad und beim Laufen so manchen einzusammeln, in Summe kam ich da auf 70 Nasen. Hat auch was, so eine Aufholjagd 🙂

So, nun geht’s langsam aufs Saisonende zu aber ein paar Wettkämpfe in der Region gibt es noch:

Wer ist dabei und begleitet mich am 2.9. (ist auch mein Geburtstag) nach Wolfenbüttel? 🙂

Ergebnisse in Zahlen

Name Schwimmen Rad Laufen gesamte Zeit Platzierung
Lars 0:09:19 0:42:39 0:24:40 1:16:28 2. Pl. Gesamtwertung
Niels 0:08:56 0:47:35 0:28:25 1:24:56 5. AK 30
Carsten 0:10:37 0:49:02 0:31:29 1:31:08 10. AK45
Biggi 0:12:36 0:51:24 0:32:30 1:36:30 1. AK 40
Anneke 0:12:52 0:50:56 0:32:22 1:36:10 2. AK 30
Annika 0:11:39 0:54:35 0:36:20 1:42:34 4. AK 35
Lena 0:11:44 1:06:18 0:51:01 2:09:02 6. AK 20
Ilka 0:10:15 0:58:07 0:39:48 1:48:10 7. AK25

 

„Was man für ein Stück Kuchen so alles tut….