Der gemeine Großstädter lässt sich am ersten Mai die Sonne auf die noch ungebräunte Haut scheinen. Nicht so die TTB-Athleten! Gemäß dem Motto des Tages wurde harte Arbeit auf dem Rad verrichtet. Pünktlich um 11:45 war Abfahrt in Richtung Harz. Über Wolfenbüttel, Schladen und Goslar ging es in den Anstieg nach Clausthal-Zellerfeld. Auf dem Weg dorthin wurden wie immer Ortsschildsprints ausgetragen, gegen den Wind gekreiselt und bewegende Themen der Weltgeschichte diskutiert. Hierbei stellte der vereinsinterne Aerodynamik-Experte des TTB fest, dass Segeleohren entgegen der landläufigen Meinung nicht beim Bergabfahren bremsen und ihre Geschichte ohnehin von Missverständnissen und Fehlinterpretationen geprägt ist. Ein konkreter Beweis wurde jedoch nicht erbracht. Bei den nächsten Radausfahrten sind hierzu zusätzliche Messreihen geplant. Die weitere Diskussionen wurden von den ersten Bergen des Harz unterbrochen. Nach Clausthal-Zellerfeld ging es dann auf die rasante Abfahrt über Altenau und entlang der Oker bis nach Goslar. Dort wurde die Ausfahrt mit Spaghetti-Eis und Cola beendet. Die Rückfahrt mit der Bahn endete für einen TTB-Athleten allerdings im Polizei-Gewahrsam, nachdem er sich völlig hemmungslos über die geltenden Beförderungsvorschriften hinweg gesetzt hatte. Nach kurzer Feststellung der Personalien wurde (trotz lautstarken Protests seiner Vereinskameraden) von weiteren Strafen abgesehen.




