Das Regionalliga-Team feierte ein tolles Saisonfinale. Mit dabei war Neuzugang Lars, der in seinem folgenden Bericht beweist, dass er nicht nur verdammt schnell unterwegs ist, sondern auch journalistische Fähigkeiten besitzt. Viel Spaß beim Lesen.

Auf der Laufstrecke

Am Samstag startete das letzte Triathlon-Wochenende für unser Regionalliga Team. Und das sehr pünktlich! Circa fünfeinhalb Stunden vor dem Start sind wir in Bad Zwischenhahn angekommen. Nach einer kurzen Besichtigung der Radstrecke waren wir wie normale Kurzurlauber spazieren, Kaffeetrinken und haben dabei die Renntaktik besprochen und abgestimmt, wer die glattesten Beine hat.

Für uns stand am Sonnabend ein Team swim and run auf dem Programm mit 500 Metern schwimmen und 3km laufen. Das bedeutet 20 Minuten Vollgas! Nach dem Schwimmen darf das Team erst auf die Laufstrecke, wenn sie zu viert sind, der fünfte darf aber hinterherlaufen. Gewertet wird der Vierte, weshalb man einen Athleten „verlieren“ kann, sonst aber im Team zusammenbleibt. Mit Konstantin und Jan hatten wir zwei sehr schnelle Schwimmer am Start, die bei diesem Format leider auf die anderen warten mussten. Nach einem sehr hektischen Schwimmen, bei dem wohl niemand einen Überblick hatte, wo seine Teamkollegen sind, kam ich direkt neben Henning aus dem Wasser. Am Wechselplatz warteten Jan und Konstantin bereits auf uns, womit wir direkt loslaufen konnten. Trotz des hohen Tempos, das Konstantin angelaufen ist kam Niklas schnell an unsere Gruppe heran. Nur kurze Zeit später hat Konstantin uns laufen lassen, um seine Beine für den nächsten Tag zu schonen.

Auf geht`s !

Für Henning und Niklas hieß es nun Jan ins Ziel zu schieben und ich musste kämpfen, um dem Tempo zu folgen. Nach knapp zwei Kilometern wurden wir von zwei Teams überholt, die aber keine Meter auf uns gutmachen konnten. So sind wir ins Ziel gekommen in einer großen Gruppe mit 6 Teams innerhalb von 10 Sekunden, auf Platz neun. Unsere Konkurrenten um den fünften Platz in der Gesamtwertung, das Team Tri Zack Rostock ist eine halbe Minute vor uns ins Ziel gekommen, aber immerhin haben wir die Triabolos aus Hamburg 20 Sekunden hinter uns gelassen.

Bei der Pasta- Party gab es für jeden noch 3 Teller Nudeln und dann ging es schon in die Jugendherberge nach Oldenburg. Dort hat Doktor Fuentes (Konstantin) uns mit Triggerrolle, Franzbranntwein, Mineralien und einem recovery Drink für den nächsten Tag fit gemacht. Nachdem sich alle gegenseitig Kudos gegeben haben und wir eine Runde Kniffel gespielt haben ging es bereits ins Bett.

Auf der Radstrecke

Am Sonntagmorgen haben wir uns nach dem Frühstück wieder mit Jana, die uns auch am Samstag unterstützt hat, in Bad Zwischenhahn getroffen. Nach dem Einchecken ging es auch recht schnell wieder an den Start. Auf uns wartete ein Team Sprint mit 750 Metern schwimmen, 27 Kilometern Teamradfahren und 5 Kilometern laufen. Wir sind mit den Zeitabständen des Vortages gestartet, weshalb wir mit 25 weiteren Athleten ins Wasser gelassen wurden. Dadurch haben wir wieder ziemlich schnell den Überblick über die Teamkollegen verloren. Trotzdem haben wir alle gesagt, dass das schwimmen noch nie bei einem Wettkampf so einsam war. Ich bin wieder direkt neben Henning aus dem Wasser gekommen und Jan und Konsti haben schon auf uns gewartet. Diesmal haben wir noch kurz auf Niklas gewartet, da wir ihn beim Radfahren und Laufen nicht missen wollten. Die Radstrecke bestand aus zwei Runden. Auf der ersten haben wir uns mit Bargteheide und Kiel immer wieder gegenseitig überholt, was ziemlich kräftezehrend war, da man einen Abstand von 25 Metern zwischen den Teams lassen musste und möglichst schnell überholen sollte. Auf der zweiten Runde haben wir eingesehen, dass die Überholmanöver keinen Sinn haben und auch die anderen Teams ein recht hohes Tempo fahren. Ausgeruht auf die Laufstrecke zu gehen war aber auch keine Option, weshalb kurz vor dem Wechsel nochmal beide Teams überholt haben und uns die beste Position fürs Laufen herausgearbeitet haben. Nach dem Wechsel hat uns ein Zuschauer zugerufen, dass wir auf Platz fünf sind, was uns super motiviert hat! Leider hat es aber auch nicht lange gedauert, bis uns Bargteheide und Kiel eingeholt haben. So haben wir souverän einen guten siebten Platz belegt und konnten unsere Konkurrenten in der Gesamtwertung hinter uns lassen. Der fünfte Platz in der Regionalliga ist für uns ein sehr starkes Ergebnis, was durch ein sehr konstantes Regionalligateam zustande kam. Wir haben dieses Jahr einen zwölften und viermal den siebten Platz belegt.

Vergleichbare Teams haben zwar bessere Platzierungen bei einzelnen Wettkämpfen erzielt, hatten aber auch an manchen Tagen ein deutlich schwächeres Team am Start. Dadurch hatten wir die Ehre uns bei der Siegerehrung neben das Treppchen stellen zu dürfen. Vor der Sektdusche sind wir aber lieber weggerannt…

 

Das Team mit Trainerin Jana
TOP Platzierung! Erfolgreiches Saisonfinale in der Regionalliga