Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt: 3. Platz und 4 Mädels auf dem Podium

So schön kann ein gemeinsamer Zieleinlauf sein.

Mit dem September hält nicht nur jahreszeitlich der Herbst Einzug, auch die Triathlon-Saison geht so langsam zu Ende. Bevor aber die wohlverdienten Ruhewochen gemütlich auf der Couch genossen werden, stehen aber die letzten Wettkämpfe und persönliche Highlights für den einen oder anderen TTBler an. So ging es am 2. September für Stephie (Bericht), Markus und Jan (mit Bart) in eine Stadt, die irgendwo hinter Peine liegt.

Am 2. September fand der Hannover Maschsee Triathlon statt – mein Heimtriathlon, mein Saison-Highlight und zugleich für mich der Saison-Abschluss. Noch im vergangenen Jahr war mein Tagesziel „sturzfrei durchkommen“ und ich hatte tierische Schmerzen auf dem Kopfsteinpflaster. Denn nach einem Radsturz saß mir noch die Angst in den Knochen, ich fühlte jede Vibration und ich hatte den Sommer mit Gips und 10 Wochen Trainingspause verbracht. Dieses Jahr war hingegen mit 3 Sprints und 3 Olympischen Distanzen sturzfrei verlaufen. Und ich fühlte mich perfekt vorbereitet auf mein Saison-Highlight.

Doch schauen wir kurz noch ein paar Tage zurück… Da hat mich ein sehr guter Arbeitskollege auf mein Hobby „Triathlon“ angesprochen und hat die Meinung vertreten, Triathlon wäre ein „Egoisten-Sport“ mit Sportlern, die die Ellenbogen ausfahren und allein kämpfen, da sie im Wettkampf allein schwimmen, allein Radfahren und allein Laufen. Ich habe dagegen gehalten und mit Beispielen unserer Landesliga- und Regionalliga-Mannschaften erklärt, dass auch Triathlon ein „Team-Sport“ sein kann. Auf ganz besondere Weise und völlig überraschend hat sich genau das auch in Hannover bestätigt… (mehr …)

Celler Triathlon 2017: Strömen, Radeln, Rennen

Karsten, Henning, Jana und Till mit Nachwuchs

Eigentlich beginnt dieser Triathlon schon am Samstagabend. Till lädt kurzfristig Jana und Henning ein, ihn „bei der Arbeit“ als Kampfrichter zu besuchen. Der Kalender sagt „Sonntag ist noch frei“ – also warum nicht. Der Routinier Karsten ist auch schon angemeldet, scheint also eine nette Veranstaltung zu werden. Ein Bericht von Katja.

Sonntagmorgen stehen dann vier große und zwei kleine TTBler leicht verschlafen auf dem Triathlon-Gelände in Celle. Karsten bildet fit und aufgeräumt wie immer die Ausnahme. Durch die vorzeitige Meldung wird er mit der ersten Startgruppe ins Wasser gehen, gefolgt von Jana und Henning, die als Nachmelder zusammen mit der letzten Gruppe ins Rennen starten. Till begibt sich sofort zu den in Neonwesten gekleideten Kampfrichtern am Eingang der Wechselzone, begrüßt die Athleten und begutachtet die Räder und ihre Ausrüstung. Die Zeit zwischen Einchecken und dem Sprung in die 17°C kühle Aller nutzen die Athleten, um sich die Laufwege in der Wechselzone bestmöglich einzuprägen, und die Kleinsten, um diese mit Kreide zu verschönern! (mehr …)

35. Allgäu-Triathlon: „Zwischen Himmel und Hölle“

Jan und Stephie beim Allgäu Triathlon.

Der Allgäu Triathlon – ein Wettkampf mit Kultstatus, bei dem unsere Stephie und unser Jan in diesem Jahr dabei waren. Stephies Fazit: „Das war ein ganz schön emotionales, anstrengendes, Kräfte zehrendes, aber wunderschönes Wochenende.“ Viel Spaß bei ihrem Bericht.

Meine Eltern haben mich für verrückt erklärt, als sie erfuhren, dass ich für einen Triathlon 1400km an einem Wochenende fahren würde. Da hab ich nur gelacht und gemeint: „Es wird die Reise wert sein!“ Spätestens aber am Freitagabend, als ich nach 8 Stunden Arbeit und 7,5 Stunden Autofahrt um 23 Uhr im Hotel ankam, war ich am absoluten Tiefpunkt angekommen. Eine A7 mit unendlich vielen Baustellen, mehrere Staus, Dauerregen, dieser mich wahnsinnig machende Scheibenwischer, keine einzige Pause und immer stärker werdende Kopfschmerzen. Diese 700km-Horror-Fahrt schiebt sich konkurrenzlos an Platz 1 meiner „schrecklichsten Autofahrten ever“!!! Völlig entkräftet fiel ich sofort ins Bett, mir fielen die Augenlieder zu und ich gab meinen Eltern stillheimlich recht: Niiie wieder würde ich freiwillig den Allgäu Triathlon machen! Ich war tatsächlich verrückt, mir diese Qualen freiwillig anzutun. Aber so sind wir TTB-ler eben – verrückt, wild entschlossen und durchhaltestark! (mehr …)

TOP Platzierung! Erfolgreiches Saisonfinale in der Regionalliga

Das Regionalliga-Team feierte ein tolles Saisonfinale. Mit dabei war Neuzugang Lars, der in seinem folgenden Bericht beweist, dass er nicht nur verdammt schnell unterwegs ist, sondern auch journalistische Fähigkeiten besitzt. Viel Spaß beim Lesen.

Auf der Laufstrecke

Am Samstag startete das letzte Triathlon-Wochenende für unser Regionalliga Team. Und das sehr pünktlich! Circa fünfeinhalb Stunden vor dem Start sind wir in Bad Zwischenhahn angekommen. Nach einer kurzen Besichtigung der Radstrecke waren wir wie normale Kurzurlauber spazieren, Kaffeetrinken und haben dabei die Renntaktik besprochen und abgestimmt, wer die glattesten Beine hat.

Für uns stand am Sonnabend ein Team swim and run auf dem Programm mit 500 Metern schwimmen und 3km laufen. Das bedeutet 20 Minuten Vollgas! Nach dem Schwimmen darf das Team erst auf die Laufstrecke, wenn sie zu viert sind, der fünfte darf aber hinterherlaufen. Gewertet wird der Vierte, weshalb man einen Athleten „verlieren“ kann, sonst aber im Team zusammenbleibt. Mit Konstantin und Jan hatten wir zwei sehr schnelle Schwimmer am Start, die bei diesem Format leider auf die anderen warten mussten. Nach einem sehr hektischen Schwimmen, bei dem wohl niemand einen Überblick hatte, wo seine Teamkollegen sind, kam ich direkt neben Henning aus dem Wasser. Am Wechselplatz warteten Jan und Konstantin bereits auf uns, womit wir direkt loslaufen konnten. Trotz des hohen Tempos, das Konstantin angelaufen ist kam Niklas schnell an unsere Gruppe heran. Nur kurze Zeit später hat Konstantin uns laufen lassen, um seine Beine für den nächsten Tag zu schonen. (mehr …)

Wetter mies – Teamgeist spitze!

Top – der TTB in Wilhelmshaven.

Mitte August stand der vierte von fünf Wettkämpfen der Landesliga auf dem Terminplan. Regen und Wind machten es den Jungs und Mädels nicht leicht. Aber eine heiße Dusche und leckere Pommes helfen im Ziel über fast jede Strapaze hinweg. Ein Wermutstropfen bleibt: Es war der letzte Wettkampf von André in unserem Team. Danke für deinen Einsatz und deinen Bericht!

Obwohl ich mich ursprünglich aufgrund persönlicher Umstände dazu entschieden hatte, in dieser Saison an keinem Teamwettkampf teilzunehmen, fragten mich die Jungs eine Woche vor dem Start, ob ich nicht doch einspringen könnte, da kurzfristig ein Kollege ausgefallen war. Nach kurzem Überlegen und angesichts der Tatsache, dass es sehr wahrscheinlich meine letzte Gelegenheit wäre für und mit dem TTB-Team zu starten, sagte ich zu. Zu gut waren die Erinnerungen an die beiden Starts mit der Truppe in der vergangenen Saison. Schließlich hatte ich alles, was ich in meiner bisher erst zweiten Saison über Triathlon weiß, in Braunschweig gelernt. Und nachdem ich Anfang Juni einen tollen Wettkampf beim 27. Bonn Triathlon bestritten hatte und den Sommer über weiterhin ausgiebig trainiert hatte, um in Form zu bleiben, fühlte ich mich fit für Wilhelmshaven – auch wenn mir die längeren Distanzen besser zu liegen scheinen als die schnellen Sprintwettkämpfe. (mehr …)