Celler Triathlon 2017: Strömen, Radeln, Rennen

Karsten, Henning, Jana und Till mit Nachwuchs

Eigentlich beginnt dieser Triathlon schon am Samstagabend. Till lädt kurzfristig Jana und Henning ein, ihn „bei der Arbeit“ als Kampfrichter zu besuchen. Der Kalender sagt „Sonntag ist noch frei“ – also warum nicht. Der Routinier Karsten ist auch schon angemeldet, scheint also eine nette Veranstaltung zu werden. Ein Bericht von Katja.

Sonntagmorgen stehen dann vier große und zwei kleine TTBler leicht verschlafen auf dem Triathlon-Gelände in Celle. Karsten bildet fit und aufgeräumt wie immer die Ausnahme. Durch die vorzeitige Meldung wird er mit der ersten Startgruppe ins Wasser gehen, gefolgt von Jana und Henning, die als Nachmelder zusammen mit der letzten Gruppe ins Rennen starten. Till begibt sich sofort zu den in Neonwesten gekleideten Kampfrichtern am Eingang der Wechselzone, begrüßt die Athleten und begutachtet die Räder und ihre Ausrüstung. Die Zeit zwischen Einchecken und dem Sprung in die 17°C kühle Aller nutzen die Athleten, um sich die Laufwege in der Wechselzone bestmöglich einzuprägen, und die Kleinsten, um diese mit Kreide zu verschönern! (mehr …)

35. Allgäu-Triathlon: „Zwischen Himmel und Hölle“

Jan und Stephie beim Allgäu Triathlon.

Der Allgäu Triathlon – ein Wettkampf mit Kultstatus, bei dem unsere Stephie und unser Jan in diesem Jahr dabei waren. Stephies Fazit: „Das war ein ganz schön emotionales, anstrengendes, Kräfte zehrendes, aber wunderschönes Wochenende.“ Viel Spaß bei ihrem Bericht.

Meine Eltern haben mich für verrückt erklärt, als sie erfuhren, dass ich für einen Triathlon 1400km an einem Wochenende fahren würde. Da hab ich nur gelacht und gemeint: „Es wird die Reise wert sein!“ Spätestens aber am Freitagabend, als ich nach 8 Stunden Arbeit und 7,5 Stunden Autofahrt um 23 Uhr im Hotel ankam, war ich am absoluten Tiefpunkt angekommen. Eine A7 mit unendlich vielen Baustellen, mehrere Staus, Dauerregen, dieser mich wahnsinnig machende Scheibenwischer, keine einzige Pause und immer stärker werdende Kopfschmerzen. Diese 700km-Horror-Fahrt schiebt sich konkurrenzlos an Platz 1 meiner „schrecklichsten Autofahrten ever“!!! Völlig entkräftet fiel ich sofort ins Bett, mir fielen die Augenlieder zu und ich gab meinen Eltern stillheimlich recht: Niiie wieder würde ich freiwillig den Allgäu Triathlon machen! Ich war tatsächlich verrückt, mir diese Qualen freiwillig anzutun. Aber so sind wir TTB-ler eben – verrückt, wild entschlossen und durchhaltestark! (mehr …)

TOP Platzierung! Erfolgreiches Saisonfinale in der Regionalliga

Das Regionalliga-Team feierte ein tolles Saisonfinale. Mit dabei war Neuzugang Lars, der in seinem folgenden Bericht beweist, dass er nicht nur verdammt schnell unterwegs ist, sondern auch journalistische Fähigkeiten besitzt. Viel Spaß beim Lesen.

Auf der Laufstrecke

Am Samstag startete das letzte Triathlon-Wochenende für unser Regionalliga Team. Und das sehr pünktlich! Circa fünfeinhalb Stunden vor dem Start sind wir in Bad Zwischenhahn angekommen. Nach einer kurzen Besichtigung der Radstrecke waren wir wie normale Kurzurlauber spazieren, Kaffeetrinken und haben dabei die Renntaktik besprochen und abgestimmt, wer die glattesten Beine hat.

Für uns stand am Sonnabend ein Team swim and run auf dem Programm mit 500 Metern schwimmen und 3km laufen. Das bedeutet 20 Minuten Vollgas! Nach dem Schwimmen darf das Team erst auf die Laufstrecke, wenn sie zu viert sind, der fünfte darf aber hinterherlaufen. Gewertet wird der Vierte, weshalb man einen Athleten „verlieren“ kann, sonst aber im Team zusammenbleibt. Mit Konstantin und Jan hatten wir zwei sehr schnelle Schwimmer am Start, die bei diesem Format leider auf die anderen warten mussten. Nach einem sehr hektischen Schwimmen, bei dem wohl niemand einen Überblick hatte, wo seine Teamkollegen sind, kam ich direkt neben Henning aus dem Wasser. Am Wechselplatz warteten Jan und Konstantin bereits auf uns, womit wir direkt loslaufen konnten. Trotz des hohen Tempos, das Konstantin angelaufen ist kam Niklas schnell an unsere Gruppe heran. Nur kurze Zeit später hat Konstantin uns laufen lassen, um seine Beine für den nächsten Tag zu schonen. (mehr …)

Wetter mies – Teamgeist spitze!

Top – der TTB in Wilhelmshaven.

Mitte August stand der vierte von fünf Wettkämpfen der Landesliga auf dem Terminplan. Regen und Wind machten es den Jungs und Mädels nicht leicht. Aber eine heiße Dusche und leckere Pommes helfen im Ziel über fast jede Strapaze hinweg. Ein Wermutstropfen bleibt: Es war der letzte Wettkampf von André in unserem Team. Danke für deinen Einsatz und deinen Bericht!

Obwohl ich mich ursprünglich aufgrund persönlicher Umstände dazu entschieden hatte, in dieser Saison an keinem Teamwettkampf teilzunehmen, fragten mich die Jungs eine Woche vor dem Start, ob ich nicht doch einspringen könnte, da kurzfristig ein Kollege ausgefallen war. Nach kurzem Überlegen und angesichts der Tatsache, dass es sehr wahrscheinlich meine letzte Gelegenheit wäre für und mit dem TTB-Team zu starten, sagte ich zu. Zu gut waren die Erinnerungen an die beiden Starts mit der Truppe in der vergangenen Saison. Schließlich hatte ich alles, was ich in meiner bisher erst zweiten Saison über Triathlon weiß, in Braunschweig gelernt. Und nachdem ich Anfang Juni einen tollen Wettkampf beim 27. Bonn Triathlon bestritten hatte und den Sommer über weiterhin ausgiebig trainiert hatte, um in Form zu bleiben, fühlte ich mich fit für Wilhelmshaven – auch wenn mir die längeren Distanzen besser zu liegen scheinen als die schnellen Sprintwettkämpfe. (mehr …)

Drei Buchstaben senkrecht in Stuhr!

Volle TTB-Power in Stuhr.

Beim Ligastart in  Stuhr waren alle drei TTB-Mannschaften vertreten. Wie es ist, ein ganzes Wochenende und den Wettkampf selbst mit 16 Teammitgliedern zu absolvieren, lest ihr im Bericht von Schieri.

Es ist Spätsommer in Deutschland. Die Zyniker wissen: Das bedeutet wechselnde Bewölkung mit eingelagerten Regenschauern und „Wonne“-Temperaturen um die 15°C. Kein Wetter für eine ausgiebige Trainingseinheit, kein Wetter für Wettkämpfe – Die Saison neigt sich ohnehin dem Ende zu. Stattdessen steht eine intensive Einheit Orga-Arbeit auf dem Plan. Die Tee-Tasse ist gefüllt und es gilt Vereinsmails zu beantworten und eine Sponsorenmappe zu schreiben. Gedankenverloren sortiere ich Fotos und Statistiken, als sich unser Pressewart Marcel mit einem neuen Auftrag meldet: Es fehlt noch ein Bericht zum Liga-Wettkampf in Stuhr! Also reingehauen in die Tasten!

Der Liga-Wettkampf in Stuhr hatte dieses Jahr besonderes Flair: Die Regionalliga und Landesliga starteten bei der gleichen Veranstaltung. Damit konnten alle drei TTB-Mannschaften (Regionalliga-Herren, Landesliga-Damen und Landesliga-Herren) das erste Mal zusammen zu einem Wettkampf fahren. 16 Athleten!!! Eben hatte ich noch die Statistiken auf dem Tisch: 2010 mussten wir bei vier Wettkämpfen mit vier Athleten starten, weil wir nicht genug Starter hatten. Wer noch nie einen Liga-Wettkampf beobachtet oder mitgemacht hat, wird jetzt sagen: „Na und, Triathlon ist doch eh Einzelsportart. Was macht es da aus, ob man zu viert oder mit 16 Leuten startet?“ Und ganz objektiv betrachtet scheint es so, als würde es keinen Unterschied machen, ob man alleine oder mit 16 Teamkollegen die 1,5km Schwimmen, 40km Radfahren und 10km Laufen in Angriff nimmt. Windschatten und gegenseitige Unterstützung ist eh verboten. Mehr als ein paar aufmunternde Zurufe sind also nicht drin. (mehr …)