Ein tolles Ergebnis: Steffi strahlt im Ziel mit der Sonne um die Wette!

Wenn der Triathlon in Hameln vor der Tür steht, wissen alle Triathleten der Region: Es ist wieder Wettkampfzeit! Also machte sich unsere TTBlerin Steffi auf in die Rattenfängerstadt, um die Saison einzuläuten. Wie es ihr dabei erging und warum es sich trotz mangelnder Motivation dann doch immer lohnt, den inneren Schweinehund zu überwinden, könnt ihr im Bericht von Steffi nachlesen.

 
Eigentlich hatte ich mir von meinem Start in Hameln gar nicht so viel versprochen. Denn nachdem zwei Freunde abgesagt hatten und ich allein starten sollte, war ich nicht allzu motiviert. Zudem war ich noch immer von einer verschleppten Grippe gebeutelt und hatte nur eingeschränkt trainieren können. Zu guter Letzt sah die Wettervorhersage 1 Woche vor dem Wettkampf alles andere als rosig aus: 12°C und Regen klingen Mitte Mai nicht allzu verlockend.
 
Doch wie das so ist, wenn man mit geringen Erwartungen an eine Sache ran geht… dann wird es meist richtig, richtig super! Am Wettkampf-Tag waren Kälte und Nässe der vorangehenden Wochen wie weggezaubert und fast von einem auf den nächsten Tag gab es über 20°C und wolkenfreien Himmel. Vielleicht war es gerade dieses tolle Wetter, aber ich hab mich plötzlich viel fitter gefühlt.
 
Mit der letzten Startgruppe ging es um 12 Uhr ins 50m-Becken des Freibads. Auch wenn ich nach 10 Bahnen als 2. von 6 Mädels auf unserer Bahn das Becken verlassen habe, war nach einem Blick auf die Uhr klar, dass ich beim Schwimmen noch Potenzial nach oben habe…
 
Auf dem doch recht langen Weg bis ins Stadion, wo sich die Wechselzone befand, habe ich Gas gegeben und einige Plätze gut gemacht. Die 20km Radstrecke lief super – gerade auch weil mich am Wendepunkt meine Eltern angefeuert haben. Einzig der Muskelkater vom Rennradtraining 2 Tage zuvor hat mir schwere Beine beschert – da wäre Tapering wohl doch sinnvoller gewesen 😉
 
Runter von der Radstrecke und zurück im Stadion ging es auf die 5km Laufstrecke. Da der Regen der letzten Tage für einen aufgeweichten Boden gesorgt hatte und bereits über 700 Starter vor mir über die Strecke gelaufen waren, hatten sich an einigen Stellen auf dem Rasen bereits Schlammlöcher gebildet. Doch trotz dieser kleinen Schikanen ging es zügig in Richtung Ziel.
 
Mit einer Gesamtzeit von 1:15:48h/min. bin ich 26. von 109 Starterinnen in der Sprintdistanz geworden. Und in meiner Altersklasse konnte ich mir Platz 3 sichern. Alles in allem war ich sehr zufrieden mit dem Wettkampf und meinem Ergebnis. Zudem war das Wetter phantastisch und die Wettkampfstrecke mit Wechselzone im Stadion und vielen anfeuernden Zuschauern lohnenswert!
Es geht los: Hameln eröffnet die Triathlonsaison