Euphorie und Sportsmanship beim TeamTriathlon in Magdeburg

Biggi mit ihren kurzfristig gefundenen Mixed-Teams.

Was gibt es an einem Sonntag Besseres zu tun, als Sport zu treiben? Genau: ANDEREN dabei zusehen 🙂 Oder eben: Beides! Das war möglich beim Riemer TeamTriathlon bei Magdeburg am 10. September. Mit dabei: Biggi, die kurzfristig Heimat bei den „Sixpacks“ fand, sowie Lars, Niklas und Henning, die als TTB-Team an den Start gingen. Viel SpaĂź mit dem Bericht von Biggi.

Dank des besonderen Team Modus ist man zugleich Athlet als auch Zuschauer, denn alle 3 Starter gehen nacheinander auf die Schwimmstrecke und erst, wenn der Letzte wieder da ist, beginnt dann fĂĽr alle nacheinander der Radteil und dann kommt wiederum nacheinander das abschlieĂźende Laufen. So dauert dieser Wettkampf schon mal einige Stunden und rechtfertigt auch die etwas weitere Anreise, da man bestimmt einen halben Tag am idyllischen Barleber See verbringt, der auch von einem Campingplatz gesäumt ist. (mehr …)

Glück ist das einzige, das sich verdoppelt, wenn man es teilt: 3. Platz und 4 Mädels auf dem Podium

So schön kann ein gemeinsamer Zieleinlauf sein.

Mit dem September hält nicht nur jahreszeitlich der Herbst Einzug, auch die Triathlon-Saison geht so langsam zu Ende. Bevor aber die wohlverdienten Ruhewochen gemütlich auf der Couch genossen werden, stehen aber die letzten Wettkämpfe und persönliche Highlights für den einen oder anderen TTBler an. So ging es am 2. September für Stephie (Bericht), Markus und Jan (mit Bart) in eine Stadt, die irgendwo hinter Peine liegt.

Am 2. September fand der Hannover Maschsee Triathlon statt – mein Heimtriathlon, mein Saison-Highlight und zugleich für mich der Saison-Abschluss. Noch im vergangenen Jahr war mein Tagesziel „sturzfrei durchkommen“ und ich hatte tierische Schmerzen auf dem Kopfsteinpflaster. Denn nach einem Radsturz saß mir noch die Angst in den Knochen, ich fühlte jede Vibration und ich hatte den Sommer mit Gips und 10 Wochen Trainingspause verbracht. Dieses Jahr war hingegen mit 3 Sprints und 3 Olympischen Distanzen sturzfrei verlaufen. Und ich fühlte mich perfekt vorbereitet auf mein Saison-Highlight.

Doch schauen wir kurz noch ein paar Tage zurĂĽck… Da hat mich ein sehr guter Arbeitskollege auf mein Hobby „Triathlon“ angesprochen und hat die Meinung vertreten, Triathlon wäre ein „Egoisten-Sport“ mit Sportlern, die die Ellenbogen ausfahren und allein kämpfen, da sie im Wettkampf allein schwimmen, allein Radfahren und allein Laufen. Ich habe dagegen gehalten und mit Beispielen unserer Landesliga- und Regionalliga-Mannschaften erklärt, dass auch Triathlon ein „Team-Sport“ sein kann. Auf ganz besondere Weise und völlig ĂĽberraschend hat sich genau das auch in Hannover bestätigt… (mehr …)

Celler Triathlon 2017: Strömen, Radeln, Rennen

Karsten, Henning, Jana und Till mit Nachwuchs

Eigentlich beginnt dieser Triathlon schon am Samstagabend. Till lädt kurzfristig Jana und Henning ein, ihn „bei der Arbeit“ als Kampfrichter zu besuchen. Der Kalender sagt „Sonntag ist noch frei“ – also warum nicht. Der Routinier Karsten ist auch schon angemeldet, scheint also eine nette Veranstaltung zu werden. Ein Bericht von Katja.

Sonntagmorgen stehen dann vier groĂźe und zwei kleine TTBler leicht verschlafen auf dem Triathlon-Gelände in Celle. Karsten bildet fit und aufgeräumt wie immer die Ausnahme. Durch die vorzeitige Meldung wird er mit der ersten Startgruppe ins Wasser gehen, gefolgt von Jana und Henning, die als Nachmelder zusammen mit der letzten Gruppe ins Rennen starten. Till begibt sich sofort zu den in Neonwesten gekleideten Kampfrichtern am Eingang der Wechselzone, begrĂĽĂźt die Athleten und begutachtet die Räder und ihre AusrĂĽstung. Die Zeit zwischen Einchecken und dem Sprung in die 17°C kĂĽhle Aller nutzen die Athleten, um sich die Laufwege in der Wechselzone bestmöglich einzuprägen, und die Kleinsten, um diese mit Kreide zu verschönern! (mehr …)

35. Allgäu-Triathlon: „Zwischen Himmel und Hölle“

Jan und Stephie beim Allgäu Triathlon.

Der Allgäu Triathlon – ein Wettkampf mit Kultstatus, bei dem unsere Stephie und unser Jan in diesem Jahr dabei waren. Stephies Fazit: „Das war ein ganz schön emotionales, anstrengendes, Kräfte zehrendes, aber wunderschönes Wochenende.“ Viel Spaß bei ihrem Bericht.

Meine Eltern haben mich fĂĽr verrĂĽckt erklärt, als sie erfuhren, dass ich fĂĽr einen Triathlon 1400km an einem Wochenende fahren wĂĽrde. Da hab ich nur gelacht und gemeint: „Es wird die Reise wert sein!“ Spätestens aber am Freitagabend, als ich nach 8 Stunden Arbeit und 7,5 Stunden Autofahrt um 23 Uhr im Hotel ankam, war ich am absoluten Tiefpunkt angekommen. Eine A7 mit unendlich vielen Baustellen, mehrere Staus, Dauerregen, dieser mich wahnsinnig machende Scheibenwischer, keine einzige Pause und immer stärker werdende Kopfschmerzen. Diese 700km-Horror-Fahrt schiebt sich konkurrenzlos an Platz 1 meiner „schrecklichsten Autofahrten ever“!!! Völlig entkräftet fiel ich sofort ins Bett, mir fielen die Augenlieder zu und ich gab meinen Eltern stillheimlich recht: Niiie wieder wĂĽrde ich freiwillig den Allgäu Triathlon machen! Ich war tatsächlich verrĂĽckt, mir diese Qualen freiwillig anzutun. Aber so sind wir TTB-ler eben – verrĂĽckt, wild entschlossen und durchhaltestark! (mehr …)

TOP Platzierung! Erfolgreiches Saisonfinale in der Regionalliga

Das Regionalliga-Team feierte ein tolles Saisonfinale. Mit dabei war Neuzugang Lars, der in seinem folgenden Bericht beweist, dass er nicht nur verdammt schnell unterwegs ist, sondern auch journalistische Fähigkeiten besitzt. Viel Spaß beim Lesen.

Auf der Laufstrecke

Am Samstag startete das letzte Triathlon-Wochenende fĂĽr unser Regionalliga Team. Und das sehr pĂĽnktlich! Circa fĂĽnfeinhalb Stunden vor dem Start sind wir in Bad Zwischenhahn angekommen. Nach einer kurzen Besichtigung der Radstrecke waren wir wie normale Kurzurlauber spazieren, Kaffeetrinken und haben dabei die Renntaktik besprochen und abgestimmt, wer die glattesten Beine hat.

FĂĽr uns stand am Sonnabend ein Team swim and run auf dem Programm mit 500 Metern schwimmen und 3km laufen. Das bedeutet 20 Minuten Vollgas! Nach dem Schwimmen darf das Team erst auf die Laufstrecke, wenn sie zu viert sind, der fĂĽnfte darf aber hinterherlaufen. Gewertet wird der Vierte, weshalb man einen Athleten „verlieren“ kann, sonst aber im Team zusammenbleibt. Mit Konstantin und Jan hatten wir zwei sehr schnelle Schwimmer am Start, die bei diesem Format leider auf die anderen warten mussten. Nach einem sehr hektischen Schwimmen, bei dem wohl niemand einen Ăśberblick hatte, wo seine Teamkollegen sind, kam ich direkt neben Henning aus dem Wasser. Am Wechselplatz warteten Jan und Konstantin bereits auf uns, womit wir direkt loslaufen konnten. Trotz des hohen Tempos, das Konstantin angelaufen ist kam Niklas schnell an unsere Gruppe heran. Nur kurze Zeit später hat Konstantin uns laufen lassen, um seine Beine fĂĽr den nächsten Tag zu schonen. (mehr …)