Der TTB sammelt fleißig weiter Titel

Ein schöner Bericht von unserem Laufwunder Niklas. Einen riesen Glückwunsch an ihn und euch viel Spaß beim Lesen!
 
Wie auch schon in den letzten Jahren, wurden auch in diesem Jahr die Landesmeisterschaften über die Kurzdistanz im Duathlon (10/42/5) in dem kleinen Städtchen Weyhe kurz vor Bremen ausgetragen.
 
Mein letzter Start dort lag schon einige Jahre zurück, damals noch auf der „Schülerdistanz“ und bei frostigen 2 Grad. Diesmal meinte es der Wettergott zum Glück etwas besser mit den Athleten. Bei bestem Sommerwetter und warmen 23 Grad waren es perfekte Vorraussetzungen für mein erstes Highlight der Saison. In aller Ruhe inspizierte ich die Laufstrecke (4 Runden á 2,5km) und die Wechselzone ausgiebig, bevor um 10:20 Uhr der  Startschuss erfolgte. Schnell bildete sich eine achtköpfige Spitzengruppe, in der ich erstmal eine Runde mitlief. Da ich einige Gesichter kannte und wusste, dass sehr starke Radfahrer dabei waren, war mir klar, dass ich beim Laufen viel riskieren muss, um einen Vorsprung mit auf die Radstrecke nehmen zu können. Also forcierte ich das Tempo bereits nach 3 Kilometern, sodass erst nur der spätere Sieger Philipp Fahrenholz das Tempo mitgehen konnte. Nach 10 Kilometern und 33:10 Minuten kam ich mit 40 Sekunden Vorsprung als Erster zum Wechsel. Nun ging es darum, den Vorsprung so lange wie möglich zu halten. Aber bereits nach Radkilometer 8 wurde ich von Philipp überholt, bei Kilometer 32 folgten drei weiteren Athleten.

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Alle Jahre wieder …

Die Überschrift soll jetzt nicht für Trostlosigkeit und Gewohnheit stehen, aber es war an der Zeit etwas in Sachen Trainingslager zu ändern!
 
Die Gastgeberinsel mit Mallorca war gesetzt, nur sollte es mal eine andere Art von Unterkunft sein. Eine Finca für 12 Personen, Pool, schöner Umgebung und nicht zu weit vom Start/Ziel unseres verrückten Projekts (Mallorca 312) entfernt. Der Name ist Programm: 312km, ca. 4500Hm, komplett abgesperrte Straßen und 8000 Starter. Davon sollten schon 9 allein vom TTB gemeldet haben.
 
Eine Woche zuvor ging es pünktlich für 13 TTBler auf die wunderschöne, grüne Insel, in den Ort Pollenca. Die Unterkunft wurde eingenommen (Zimmerverteilung), die Anlage durch eine Runde Sockengolf inspiziert, der (Frosch) Mietwagen abgeholt, der erste, große Einkauf getätigt (Selbstversorger) und der Trainingsplan für die nächsten Tage durchgesprochen. Auf dem Plan der Tage standen Touren von 95 – 143km an, teilweise gefolgt von einem 5-8,5km Koppellauf aber auch ein Berglaufmit super Aussicht. So lautete zumindest die Motivationsansage. Die super Aussicht sollte es auch geben, nur zuvor hatte die Laufstrecke Segmente mit Ø 14,5% Steigung auf 1,7km Länge. Und die Laufstrecke stellte sich als ein alter Eselspfad heraus.

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TTB absolviert legendären Frühjahrsklassiker

Ein Bericht über ein Monument des Radsports, die Flandernrundfahrt 2018, aus der Sicht von unserem Konstantin „Konsti“ Kniese. Viel Spaß beim Lesen.

Bereits letztes Jahr schlummerte in einigen von uns der Gedanke, mehr an Radrennen teilzunehmen. Da wir für Lizenzrennen leider zu wenig spezialisiert sind und die Wahrscheinlichkeit eines Massensturzes durch uns in solchen Rennen auch nicht minimiert wird, schauten wir uns nach geeigneten Jedermann-Rennen um. Angesichts der überschaubaren Anzahl an attraktiven Rennen in heimischer Umgebung beschlossen wir den Fokus etwas weiter zu ziehen und die großen Frühjahrsklassiker in Erwägung zu ziehen. Die Diskussion für und wider konkreter Rennen fiel kurz und knapp aus: Mein alter Freund Jan aus Hildesheimer Zeit nannte eine alte whatsapp-Gruppe kurzerhand in „Ronde van Vlaanderen 2018“ um, womit die Entscheidung gefallen war. Meine Werbeversuche beim TTB um weitere Mitfahrer waren relativ erfolglos, lediglich Felix hatte keine Ahnung wie anspruchsvoll die Strecke ist und meldete sich auch an. Mit fortschreitendem Winter kamen wir jedoch nicht drum herum, mal darüber nachzudenken, wie und vor allem wann wir uns eigentlich vorbereiten wollen.

Vorbereitung auf Mallorca

Auf schönes Wetter zu warten, wäre definitiv zu spät. Während Jan fleißig seine Mittagspausen zum Trainieren nutzte, nagelten wir uns mehr oder weniger sinnvoll im Wohnzimmer auf der Rolle weg. Aber würde das reichen? Unter Druck gesetzt durch Jans zahlreiche Trainingseinheiten, die uns dank strava nicht verborgen blieben, kamen wir schnell zu dem Schluss, dass dies nicht der Fall sei. Zum Glück sind wir clevere Kerlchen und hatten auch schon die Lösung für unser Problem parat: Ab nach Mallorca. Gesagt getan, wenige Minuten später war alles gebucht. Einige wenige Tage später saßen wir tatsächlich auch im Flieger und verließen das -10°C kalte Deutschland.

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Lange Läufe in kleinen und großen (Haupt)Städten

Jana und Marcel in Hannover

Bei bestem Wetter gingen am 8. April Jana (1:46:20), Jan („Puschi“) (1:36:48), Alex (1:28:25) und Marcel (1:24:50) in der Landeshauptstadt beim Hannover Halbmarathon über 21,1km an den Start.

In der Hauptstadt durfte Lars über die gleiche Distanz in der Zeit von 1:23:47 sämtliche Sehenswürdigkeiten von Berlin genießen.

Beim Marathon de Paris wollte Jan mit Bart das volle Programm. Die 42,195 km absolvierte er in der Hauptstadt der Liebe in der Zeit von 3:13:47. (mehr …)

Wo der TTB läuft …, ist Vorne!

Niklas (mit Daumen hoch) in der Spitzengruppe.

Während ein Großteil des TTB´s die ersten sommerlichen Temperaturen nutzte, um die ersten Radkilometer auf der Straße zu sammeln, machten sich Jana, Lars und Niklas am Sonntag auf den Weg ins 50 Kilometer entfernte Celle zur 36. Auflage des Celler-Wasa-Laufs.

Mit ingesamt 4244 Teilnehmern auf den Strecken 5, 10, 15 und 20 Kilometern ist der Wasa-Lauf einer der größten und, wie wir feststellen konnten, auch eine der schönsten Frühjahrsläufe der Region. Strecke: 5KM-Runde, vermessen, flach, viel Kopfsteinpflaster.

Der erste Start erfolgte für Niklas um 11:30Uhr. Für ihn war eine Runde à 5 Kilometer zu absolvieren. Auf dem 6. Gesamtplatz liegend stoppte bei ihm nach 16:22 Minuten die Uhr. 

Um 12:00Uhr ging es mit dem Start der 1452 10-Kilometer-Läufer weiter.

Hier gelang es Lars, mit 35:07 Minuten den 8. Platz ins Ziel zu laufen sowie eine neue starke Bestzeit aufzustellen.

Auch Jana lief mit 45:20 Minuten eine super Zeit, was ihr gleichzeitig den Sieg in ihrer Altersklasse und den 13. Gesamtplatz bescherte.