600 Teilnehmer beim 15. Audi BKK Braunschweig Triathlon

Am Sonntag, 6. August 2017, starteten bei besten Wetterbedingungen rund 600 Frauen und Männer bei der Jubiläumsausgabe des Braunschweig Triathlons. Wie bereits im vergangenen Jahr, kämpften nicht nur Einzelstarter im Volkstriathlon um die vorderen Plätze, sondern auch die 38 Mannschaften der Verbandsliga Niedersachsen traten in Braunschweig gegeneinander an.

Von den Zuschauern angefeuert mussten alle Athleten zunächst die 750 Meter Schwimmen im Heidbergsee bewältigen.

Die Distanzen waren in allen Wertungskategorien gleich: Zunächst mussten 750 Meter im Heidbergsee geschwommen werden, im Anschluss waren 23 Kilometer auf dem Rad zurückzulegen, bevor am Ende noch 5 Kilometer rund um den See gelaufen wurden. Im Volkstriathlon legte bei den Männern Marc Günter vom VfL Wolfsburg alle drei Disziplinen mit einer Zeit von 01:05:09 am schnellsten zurück. Bei den Frauen gewann Dörte Zimmermann (ohne Verein) nach 01:16:42. In der Verbandsliga siegten sowohl bei den Herren als auch bei den Frauen die Teams vom ASC Göttingen.

Der Veranstalter, das Triathlon Team Braunschweig, zieht nicht nur aufgrund des vollen Starterfeldes eine positive Bilanz: „Viele Zuschauer und Helfer feuerten die Athleten tatkräftig an und trugen dadurch zusammen mit den Sportlern wieder zu einem fantastischen Wettkampf bei. Wir freuen uns deshalb schon jetzt auf die Austragung im nächsten Jahr“, resümiert Sebastian Schier.

Einzel– und Mannschaftsergebnisse können online abgerufen werden.

24-Stunden-Rennen: Radfahren wie im Rausch

TTB-Team: Robin, Schieri, Marcel, Konsti und Felix.

24-Stunden-Radrennen – klingt verrückt? Vielleicht, aber das schreckt den TTB nicht ab. Also haben sich fünf harte TTB-Kerle aufgemacht, die Herausforderung „24 Stunden am Stück radeln“ bereits im 2. Jahr anzunehmen: Felix (Cro), Schieri (Camping+), Robin (Style), Konstantin (Franzbranntwein) und Marcel (Ordnung+Sauberkeit) packten am Freitag, 14. Juli, Räder und Feldbetten zusammen, um in Kelheim wieder die Triathleten-Ehre zu verteidigen. Ein Bericht von Marcel.

Das 24-Stunden-Rennen in Kelheim hat seit 1997 Tradition. Die Mischung aus Profi-Radfahrern, Triathleten, Freizeit-Radlern und Spaß-Fahrern macht die Großveranstaltung zu einem ganz besonderen Erlebnis und hat uns bereits im letzten Jahr total begeistert. Kelheim muss man einfach erlebt haben – oder auch zum 2. Mal.

Nach Einrichten unseres TTB-Fahrerlagers und Abholen der Startunterlagen, haben wir bei einer großen Portion Nudeln, eintretender Dunkelheit und einem isotonischen Weizen den Tag ausklingen lassen. Das Zippen des Schlafsackreißverschlusses und Erzählen von Gute-Nacht-Geschichten machten das Ferienlagerfeeling dann auch perfekt und die Vorfreude auf den kommenden Tag war riesengroß. (mehr …)

Alles auf Rot(h)

Emotionen pur auf dem Solarer Berg in Roth.

Wie ist es als Neuling beim TTB anzufangen? Und was hat es mit der legendären Challenge in Roth auf sich? Über beide Erfahrungen berichtet unser Neumitglied Jan. Aber nicht nur bei ihm stand der Start im Triathlon-Mekka in diesem Jahr auf dem Programm – auch Daniel und Henning, der die 9-Stunden-Marke knacken wollte, konnten der legendären Langdistanz nicht widerstehen.

Im Oktober letzten Jahres habe ich mich aufgrund eines Jobwechsels entschieden, meine Triathlon-Aktivitäten auf Braunschweig zu konzentrieren. Schnell kam ich bei meiner Suche auf den TTB, da ich beim Braunschweig Triathlon schon einige Male am Start war. Wer so einen familiären und wirklich geilen Triathlon Jahr für Jahr auf die Beine stellt, muss den Sport mindestens genauso lieben wie ich…habe ich mir gedacht. Klar war, dass die Eingewöhnung einige Zeit dauern wird, aber trotzdem wollte ich es durchziehen. Auch die Vereinsfarben rot-weiß haben es mir angetan. Das rote Fahrrad stand ja schon im Keller… (mehr …)

Wahnsinnige Atmosphäre und Freudentränen in Hamburg

Ziel erreicht: Stephies erstes Finish auf der Olympischen!

Unsere Stephie ist im Juli in der Hansestadt auf ihrer ersten olympischen Distanz gestartet. Trotz Radsturzes und langer Verletzungsphase im Jahr zuvor, konnte sich Stephie ihren Traum nun erfüllen. Auch Katha ist in Hamburg gestartet. Für sie war es nicht die erste Olympische, aber einer der erfolgreichsten Starts. Ergebnisse und Details hat Stephie in ihrem Bericht erfasst.

Sind das Emotionen, die diese Stadt und die jubelnden Zuschauer in einem hervorrufen…auch noch Tage nach dem Event bin ich geflasht, beeindruckt und grinse breit.

Aber fangen wir gaaanz am Anfang an. Anfang 2016 hatte ich mir zum Ziel gesteckt, in meinem damals 2.Triathlon-Jahr meine „erste“ Olympische Distanz in Hamburg zu machen. Doch 3 Wochen vor dem Hamburg Triathlon stürzte ich mit dem Rennrad – ausgekugelter und gebrochener Ellenbogen. Es folgten wochenlanger Gips, Sportpause, monatelange Physiotherapie und panische Angst, wieder zu stürzen. Mein Traum von Hamburg war damals in unerreichbare Ferne gerückt… So richtig in den Griff bekommen habe ich die Sturzpanik erst im Trainingslager im Frühjahr 2017 auf Fuerteventura. Mit jedem weiteren TTB-Rennrad-Training stieg meine Hoffnung, bis zum Sommer fit zu werden und mir den Traum meiner ersten olympischen Distanz in Hamburg dieses Jahr zu erfüllen! Gesagt, getan: Ende Mai ergatterte ich eines der begehrten Tickets. Und je näher der ersehnte Tag rückte, desto aufgeregter wurde ich. (mehr …)