Meine erste Mitteldistanz: Ironman 70.3 auf Rügen oder wie verrückt bin ich eigentlich?!

Verrückt oder nicht - Jedenfalls glücklich und zufrieden im ZIel! (v.l.n.r Jan, Hagen, Swanntje)
Verrückt oder nicht – Jedenfalls glücklich und zufrieden im Ziel! (v.l.n.r Jan, Swantje, Hagen – Hinter der Kamera: Biggi)

Jan stellt sich die Sinnfrage, Hagen beeinflusst Robert Harting und Swantje zerlegt das Profi-Triathletinnen-Feld. Diesmal haben wir einen spannenden Bericht zum Mit-fiebern, Mit-leiden und Mit-freuen von der Mitteldistanz auf Rügen für euch. Ach ja, lieber Jan die oben stehende Frage beantworten wir dir natürlich gerne: Wer beim TTB mitmischt kann gar nicht alle Zähne am Kettenblatt haben – willkommen im Verein :-) Viel Spaß beim Lesen dieses spannenden Berichts!

 

Warum ich mich frage, wie verrückt ich bin wollt ihr nun wissen – nun fangen wir kurz von vorne an: Vor ungefähr zwei Jahren habe ich den Entschluss gefasst vom Schwimmen zum Triathlon umzusteigen. Schwimmer sind definitiv ein verrücktes Völkchen, aber jetzt mit der Erfahrung etlicher Trainings- und Wettkampfkilometer finde ich das Triathlonvölkchen noch ein Stück verrückter – denn es ist Samstagmittag Wettkampfbesprechung auf der Plaza in Binz. Neben mir ca. 1000 Athleten. Der Moderator fragt: Wer macht seine erste Mitteldistanz – es melden sich vielleicht 10 Triathleten mit mir. Ich bin beruhigt nicht alleine zu sein. Dann fragt der Moderator weiter: Wer macht seinen ersten Triathlon: Eine Meldung – ungläubiges Gelächter schallt über den Platz – immerhin gibt es noch einen Verrückteren! Die anderen sind aber auch nicht viel besser, sie haben schon mindestens einmal die Höllenqualen von 1,9 km Schwimmen, 90 km Radeln und 21 km Laufen hinter sich gebracht haben und starten trotzdem nochmal. Ich werde mich jedoch nicht das erste Mal an diesem Wochenende fragen, wie verrückt ich bin.

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Mit dem Hannover Maschsee-Triathlon die bösen Geister vertrieben

Am Maschsee in Hannover ging es für Phillip und Stephie um den Abschluss der Triathlonsaison 2016…die Ausgangspositionen hätten unterschiedlicher nicht seien können, während Phillip bereits in zahlreichen Landesligawettkämpfen seine Form beweisen konnte, musste Stephie mit gebrochenem Arm lange warten bis sie wieder an den Start durfte. Wie beide ihren Wettkampf erlebten lest ihr in Stephies Bericht aus Hannover!

Alles bereit zum Saisonabschluss am Maschsee
Alles bereit zum Saisonabschluss am Maschsee

11 Wochen ist es her, dass ich beim Rennrad fahren gestürzt bin und mir den Arm gebrochen und ausgekugelt habe. Das Ergebnis waren 4,5 Wochen Gips, 2 Monate Trainingspause, 3-4 Monate Physiotherapie und ein steifer Arm. Das Schlimmste war aber, dass jeden einzelnen Tag ein bisschen mehr in meinem Kopf die Angst wuchs, sich wieder aufs Rennrad zu wagen. Doch mein Ziel, diese Saison noch wenigstens einen letzten Triathlon zu bestreiten und mich meiner Angst zu stellen, habe ich nicht aus den Augen verloren und bereits ab dem Unfall die Tage rückwärts gezählt.

 

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The last Goodbye

Regionalligafinale in Bad Zwischenahn – Unser Team steht nach vier von fünf Wettkämpfen so gut wie seit 10 Jahren nicht mehr in der Tabelle. Ob die Jungs Platz sechs im letzten Wettkampf halten konnten, erfahrt ihr in seinem letzten Bericht als Kapitän von Schieri!

Über Triathlon sind so unglaublich viele Bücher geschrieben wurden. Experten, Profis, Mediziner, Ghostwriter – sie alle haben jeden Winkel unserer Sportart vermessen, dokumentiert, auseinander genommen und wieder zusammengesetzt. Man kann von halterlosen Strümpfen über übelriechende Gebräue bis hin zu den wirklich entscheidenden Fragen: „Wieso können alle ein Runner’s High erleben nur ich nicht?“ oder „Sex vor dem Wettkampf – Killer oder Pusher“ alles finden. Nur ein Kapitel konnte ich bis jetzt nicht finden: Wie und wann ist Schluss? An welchen Haken hängt man den Einteiler und wo treffen sich die Triathlon-Senioren?

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Godspeed, Kerstin und Marcel!

Die Saison 2016 neigt sich inzwischen schon dem Ende zu…der TTB hat seine Athleten Wochenende um Wochenende in die entlegensten Winkel Deutschlands geschickt und das Taschepacken ist inzwischen Routine geworden: Schwimmbrille – check! Radschuhe, Helm – check! Laufschuhe…ach ja und das gute alte Babypuder nicht vergessen. Wo geht’s hin? Im Zweifelsfall irgendwo die A2 hoch oder runter.

Dieses Wochenende werden aber ein paar besondere Taschen gepackt: Neben dem üblichen Triathlonkram werden Indianer-Jones-Outbackhut, Krokodilfänger und Didgeridoo-Gesangsbuch hektisch verstaut. Und auch der gute alte Stau auf der A2 ist kein Thema…eher die Jetstreams über der südlichen Hemisphäre. Für unser niemals müdes Presseteam Kerstin und Marcel geht es an die Sunshine Coast (Australien)!

Die Ironman 70.3 WELTMEISTERSCHAFT ruft! Es ist immer wieder spannend zu sehen, wie sich einzelne TTBler ganz besondere Ziele setzen und sich mit Feuereifer auf ihren ersten Triathlon, ihre erste Langdistanz oder eben eine Meisterschaft vorbereiten. Aber eine WELTMEISTERSCHAFT (zu der man sich auch erstmal qualifizieren muss) und dann auch noch auf der anderen Seite der Erde, das ist nochmal eine ganz andere Nummer! Keine Frage, dass der ganze Verein da mitfiebert und die Daumen drückt wenn es auf die große Reise geht. Wir wünschen euch einen tollen Wettkampf, einen wunderschönen Urlaub und vor allem, dass ihr gesund und ausgeruht wiederkommt…oder wie der Australier eben sagt: Godspeed!

Ach ja, da ihr die Frage nicht stellen könnt, mach ich das mal an dieser Stelle: Wer von euch schreibt denn einen Bericht? 😉

Triathlon-Premiere: Unterwegs mit zwei routinierten Hasen und den besten Fans der Welt

Helmstedt – ein Klassiker unter den Triathlonveranstaltungen in unserer Region. Das Highlight wollten sich Claudi, Alex und Felix in diesem Jahr nicht entgehen lassen. Für Claudi war es noch dazu die Triathlon-Premiere. Wie es ihr ergangen ist und ob sie „Blut geleckt“ hat, erfahrt ihr in ihrem Bericht. Viel Spaß!

Daumen hoch; Felix, Claudi und Alex (v.l.n.r.) sind optimistisch.
Daumen hoch: Felix, Claudi und Alex (v.l.n.r.) sind optimistisch.

Jetzt wird es also ernst. Von langer Hand geplant soll Helmstedt mein erster Triathlon werden. Bei etwas Sorge vor Regen finden sich bei letztendlich besten Wetterbedingungen wir drei TTB-Starter ein und es wird emsig die Wechselzone eingerichtet. Nachdem in den letzten Tagen (wenn auch bei genug Ablenkung wegen meiner begonnenen Doktorarbeit) gelegentlich die Pumpe ordentlich höher schlug, ist jetzt die volle Konzentration da. Spätestens nach dem Aufwärmen hat mein Körper auch begriffen, dass es an diesem Samstagnachmittag ans Eingemachte gehen sollte. Meine Co-Starter Felix und Alex sind ganz entspannt. Da wird dann vor dem Start mit einem Grinsen, welches locker Raum für zwei Stück Käsekuchen auf einmal freigibt, zum Kuchenbuffet getapert oder auch mit leuchtenden Augen über künftiges Material philosophiert. (mehr …)